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...und Chóśi düst auf dem Roller durch die Lausitz-Arena

  • melaniahudakova9
  • vor 2 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit


Ein riesiger Kopf auf den Schultern und nur wenig Sicht – und trotzdem sorgt Maskottchen Chóśi in der Lausitz-Arena für super Stimmung. Mit dem Roller düst er durch den Innenraum, ohne einen Unfall zu bauen. Wie das geht, erzählt Miles Tobias. In den Werkstätten seiner Firma Milestone Mascots in Berlin ist Chóśi entstanden.


Am Anfang stand die eigene Erfahrung: Als er selbst im Maskottchenkostüm steckte, war Miles Tobias unzufrieden mit der Beschaffenheit. Kurzerhand gründete er 2018 seine eigene Firma und beschäftigt heute zehn Mitarbeitende, die für die Entwicklung, fürs Schneidern und Herstellen, für die Reinigung, Reparatur und Lagerung und am Ende natürlich auch für das Bespielen der Maskottchen zuständig sind. Und was ist an seinen Maskottchen nun anders? „Wir haben ein besseres Sichtfeld geschaffen, die Schuhe sitzen fester und wir stellen keine Ganzkörperanzüge her. Einzelne Teile sind viel leichter anzuziehen und auch besser auszutauschen, wenn etwas kaputt ist“, berichtet Miles Tobias. 90 bis 200 Stunden dauert es, bis so ein Kostüm fertig ist.


Die Idee für Chóśi wurde zusammen mit dem Cottbuser Stadtsportbund entwickelt. Er sollte zur Region passen. Schnell war da klar: Es muss ein Otter sein. Der Mensch im Inneren des Kostüms hält es 30 bis 40 Minuten darin aus, dann braucht er eine Pause – „je nachdem, wieviel Action man so macht“, sagt der Firmenchef. Und wie klappt das nun mit dem Rollerfahren? „Man sollte erstmal ohne Kostüm üben und sicher auf dem Roller unterwegs sein. Und dann ist es wichtig, dass möglichst wenig Leute in der Fahrspur stehen, weil man ja nicht viel sieht.“


Milestone Mascots bespielen seit vielen Jahren Berlino, der bei der Leichtathletik-WM 2009 in Berlin geboren wurde, jährlich beim größten deutschen Leichtathletik-Meeting ISTAF unterwegs ist und schon oft in der Lausitz-Arena zu Gast war. Auch Gfreidi, das Maskottchen der Leichtathletik-EM 2022 in München, ist in den Berliner Werkstätten entstanden.

 
 
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