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Verpasste Chancen: Ein EM-Rückblick aus Cottbuser Sicht

  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Der Saisonhöhepunkt ist mit der Europameisterschaft in Birmingham seit wenigen Tagen Geschichte. Für die Athleten, die auch in Cottbus bekannt sind, hielt sie wenig Grund zum Feiern bereit.


Einzig Christina Honsel, die Gewinnerin in Cottbus im vergangenen Jahr, war nach ihrem vierten Platz im Hochsprung stolz, dass sie sich durch diese so schwere Saison bis zur EM gekämpft hatte. Dass die Medaille zum Greifen nah war, ärgerte sie dann aber doch ein wenig. Imke Onnen, die das Springer-Meeting eins ihrer Lieblingsmeetings nennt, hatte nach einer durchwachsenen Saison und muskulären Problemen die Qualifikationsnorm für die EM nicht geschafft.


Den Titel holte sich einmal mehr die Ukrainerin Yaroslava Mahuchikh, die in der Lausitz-Arena den Meetingrekord von 2,04m hält. Das Org-Team wird alles daran setzen, dass sie auch im Januar wieder in Cottbus zu Gast ist.

Im Stabhochsprung der Männer waren die beiden Deutschen Bo Kanda Lita Baehre und Gilian Ladwig am Start – beide waren schon mehrfach in Cottbus zu Gast. Sie blieben mit 5,70m und 5,55m unter ihren Möglichkeiten – zumal Bo Kanda nur vier Wochen zuvor in Madrid 5,90m gesprungen war. Einer der beiden diesjährigen Sieger des Springer-Meetings, der Niederländer Menno Vloon, hatte es bei der EM gar nicht erst ins Finale geschafft.


Und so werden die Karten in Cottbus im Januar wieder völlig neu gemischt – dann auch wieder mit den Athleten aus den USA oder den Philippinen, die bei einer Europameisterschaft ja nicht am Start sind. Die letzten Meetings laufen, bevor es in die Trainingspause geht und die Athletenverhandlungen beginnen.

 
 
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